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Marco Schuchardt

Vier Tage Urlaub, in denen der Hund den Takt vorgab

Es gibt Hotels, die Hunde erlauben, und es gibt Hotels, die für Hunde gebaut sind. Der Unterschied fällt in der ersten Stunde auf: Am Zimmer liegt ein Hundebett, das größer ist als der Koffer daneben, und an der Rezeption hängt ein Wochenplan, auf dem kein einziger Programmpunkt für Menschen gedacht ist.

Vier Tage Anfang August, irgendwo zwischen Ostsee und Feldweg. Der Plan war, nichts zu planen. Und das hat, entgegen aller Erfahrung, funktioniert.

Ein heller Hund sitzt im Auto, aufgenommen durch die Seitenscheibe, in der sich Bäume und Himmel spiegeln.
Die Anreise war der Teil, den er am wenigsten mochte.
Der Hund liegt auf einem großen dunklen Hundebett im Hotelzimmer, dahinter ein noch gepackter Koffer und eine Nachttischlampe.
Zimmerbelegung, wie sie ausgehandelt wurde.
Ein Hund liegt auf gefliestem Boden an einer offenen Terrassentür und schaut nach draußen.
Die Terrassentür war den ganzen Tag über der beste Platz.
Abendsonne fällt flach zwischen Bäume auf einen Wiesenweg, im Gegenlicht steht ein heller Hund.
Die Runde am Abend, kurz bevor die Sonne wegging.
Der Hund liegt ausgestreckt und entspannt auf trockener, sommerlicher Wiese.
Und danach war Feierabend.

Was hängen geblieben ist, ist weniger der Ort als der Rhythmus. Wer mit Hund verreist, steht früher auf, geht mehr zu Fuß und hat abends keine Fragen mehr offen. Das ist kein schlechter Tausch.

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